"Das Erlernen einer Sprache ist ein lebenslanger Prozess" – Alessia Rabasca (Übersetzerin)

11.01.2020 | imachs | Fähigkeiten erlangen | sprachen reisen

Alessia Rabasca, 26 Jahre alt, Übersetzerin (M.A.). Nach dem Abitur zog sie aus ihrem Heimatland Italien nach Deutschland, um ihr Studium der Übersetzungswissenschaft zu absolvieren. Berufsbedingt kam sie nach Freiburg, wo sie freiberuflich als (beeidigte) Übersetzerin arbeitet. Neben ihrer Muttersprache Italienisch spricht sie Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch.


Warum bist du Übersetzerin geworden?

Meine Mutter ist Deutsche, mein Vater Italiener: so war ich bereits mit neun Monaten das erste Mal in Deutschland, meine deutschen Verwandten besuchen. Fremdes Land, fremde Sprache – das war für mich immer eine besondere Anziehungskraft. (Fremd-)Sprachen sind meine Leidenschaft, man lernt immer etwas dazu, wenn man einen Text übersetzt und man hilft dabei Menschen, bestimmte Ziele zu erreichen und sich zu verständigen, das ist ein gutes Gefühl.


Gibt es eine Sprache, die du unbedingt noch lernen möchtest?

Ich fürchte, mein Kopf würde doch etwas durcheinanderkommen, wenn ich noch eine weitere Sprache dazulernen wollte. (lacht) Aber ich würde auf jeden Fall gerne wieder mein Französisch auffrischen und vertiefen. Als Übersetzerin hat man den Anspruch, seine Sprachen möglichst perfekt zu beherrschen.


Was ist die beste Strategie zum Sprachenlernen?

Das kann man nicht so pauschal sagen. Ich zum Beispiel merke mir Sachen am besten, wenn ich sie einmal gelesen oder geschrieben habe. Manche Menschen lernen sofort, wenn sie Wörter und Ausdrücke hören. Einfach das Richtige für sich herausfinden, regelmäßig üben und nicht aufgeben, denn das Erlernen einer Sprache ist eigentlich ein lebenslanger Prozess, man braucht dabei viel Geduld.


Welche Sprachen können neben Englisch im Berufsleben wichtig sein oder in Zukunft werden?

Heutzutage ist Englisch einfach die Lingua franca, egal in welcher Branche. Aber wahrscheinlich wird in Zukunft Chinesisch eine immer größere Rolle spielen. Und Deutsch ist aktuell sicher auch eine sehr wichtige Sprache in Europa. Da haben die Deutschen Glück …


Hast du eine Lieblingssprache?

Natürlich – meine Muttersprache Italienisch! Egal, wie viele Fremdsprachen man lernt, ich finde, die Muttersprache bleibt immer das Größte und Wertvollste, das unsere Identität ausmacht und wodurch wir unser wahres Ich zum Ausdruck bringen.



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